Das Vertrauen, sich verletzlich zu zeigen

Sie kennen das nur zu gut: 
Ein Kollege macht einen Fehler, den auch die meisten Kollegen mit bekommen. Aber gesteht er seinen Fehler auch offen ein?
Ihr Chef erwähnt unnötigerweise Ihr gescheitertes Projekt vom letzten Jahr in einem Nebensatz im Meeting. Aber entschuldigt er sich dafür bei Ihnen oder suchen Sie deswegen das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten?
Im Team knirscht es gewaltig. Zwei Kollegen sind sich spinnefeind. Doch fordern die beiden Beteiligten oder die – ebenfalls betroffenen – Kollegen eine nachhaltige Lösung ein?

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Ausreden einfach ausreden!!!

Überlegt mal, was Euch in den letzten Monaten so als Plan oder Idee durch den Kopf gegangen ist. Da waren sicher schöne Dinge dabei. Vielleicht wolltet Ihr die alte Gitarre vom Speicher holen und den Beatles Song wieder üben. Oder Ihr wollt endlich mal den netten Nachbarn zum Kaffee einladen? Oder mit dem Mountainbike die Natur erleben? Und: Was habt Ihr davon getan? Wahrscheinlich nicht alles. Oder sogar nichts davon?

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Wer macht gern den Abwasch?

In Vorträgen und Seminaren frage ich immer wieder Führungskräfte: Wie sehr wollen Sie führen?
Dazu gehört: klare Ansagen machen, Prioritäten setzen, Anerkennung geben für gute, sehr gute und hervorragende Leistungen, Konflikte erkennen und nachhaltig lösen, Niedrigleister ansprechen und nachhaltig auf ein akzeptables Niveau bringen, Ansprechpartner für den eigenen Chef sein, Vorbild sein, selbst Top-Leistung bringen und so weiter und so weiter. Weiterlesen

How to quit producing excuses

Think about what has gone through your head as a plan or idea lately. There were certainly nice things. Maybe you wanted to get the old guitar from the basement and practice the Beatles song again. Or do you want to invite the nice neighbors to coffee? Or with the mountain bike experience the winter forest? And what did you do? Probably not much. Or even none of it?
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Momente, Markus Jotzo, 2016, Mut, Überforderungszone, niezuvorgemacht

Wertvolle Momente bewahren – was ihr von einem Samurai lernen könnt

Der Schweiß steht mir auf der Stirn, meine schnellen Atemzüge wölben den Brustkorb, die prägenden Momente meines Lebens ziehen an meinem geistigen Auge vorüber – gleich könnte alles vorbei sein. Der Samurai steht mit erhobenem Schwert vor mir. 

Ich bin erstarrt und gebe wohl ein komisches Bild ab. Unzählige Augenpaare sind auf mich gerichtet, als ich mit einer Ananas auf dem Kopf auf einer Veranstaltungsbühne stehe. Das Skurrile daran:

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Gewohnheiten ändern, Loslassen, Zufriedenheit, Lächeln

Einmal lächeln, bitte! – Warum Kieselsteine Glück bringen

„Ich fasse Ihnen jetzt in die Hose – aber erwarten Sie nicht zu viel!“ 

Nein, das ist keine Zeile aus einem schlechten Film. Die Protagonisten in dieser Komödie: der Sicherheitskontrolleur am Flughafen und ich. Schon von Weitem hatte ich sein verschmitztes Lächeln gesehen. Als ich nach dem piependen Metalldetektor meinen Gürtel ablegen sollte, zauberte der Weiterlesen

Dreams Come True – Become a Rockstar!

I can’t hear the excuses anymore!

  • „I’d like to, but I can’t.“
  • „My boss would never allow me to do that.“
  • „My wife would throw me out, if I would do that.“

Or whatever else excuse they come up with. They all have something in common: They’re a hidden way of saying: „I do not dare to try something unknown.“ Or: „I’m scared shitless.“

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Glück, Mut, Zufriedenheit, Entscheidungen treffen

Neuer Hut, neues Glück

Mit einem alten Hut ist es wie mit dem Durchschnittsglück: Er entwickelt aus sich heraus eine extrem hohe Anziehungskraft. Den kennt ihr gut, habt ihn schon jahrelang getragen – da wisst ihr, was ihr habt. Ebenso ist es mit dem Durchschnittsglück – einer durchschnittlich guten Wohnung, einem durchschnittlichen Job und durchschnittlichen Urlauben.

Dabei lässt sich leicht übersehen Weiterlesen

Das Leben, das ihr verdient

IHR, ja IHR, habt ein Recht auf ein großartiges, geniales, aufregendes, erfülltes, spannendes, Blockbuster-Leben. IHR ALLE!

Denn ein absolut begeisterndes, hammerstarkes Leben – das ist nicht Madonna, Queen Elizabeth oder Kanye West vorbehalten. Auch ihr könnt ein perfektes Leben haben – wenn ihr euch nur traut.

Entscheidend dafür ist eure Einstellung und Umgang mit Veränderungen. Wann ihr der Veränderung zu eurem Traum-Leben unbewusst im Weg steht und wann es sich lohnt, mehr Mut aufzubringen, hört ihr im Video.

Schaut rein – es geht schließlich um euer Leben!

Leben, Veränderung, Motivation, See, Tipps, Erfüllung, Zufriedenheit, Glück, Verwirklichung

 

 

Damn mediocre happiness or a courageous life that brings a permanent smile?

I know what you want! And I also know what you don’t want. It’s not rocket science, but very simple: You don’t want swim in the ocean right now, or relax on the beach, go surfing, sailing or diving. Not in the Maledives, nor in Hawaii or Majorca. 

You also don’t want to hike in the Alps. And you don’t feel like doing a motorcycle tour through North America. You don’t want to relax in the Jacuzzi and you don’t want to take a nap. Absolutely! I know that you don’t want to do all that!

Why?

Because otherwise you would do it at this very moment!

But you don’t and rather read this text instead. Because you want to read it.

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Überforderung, Ziele, Freundschaft, Chef, Überforderung, Komfortzone, anschupsen, Glück, Entscheidungen, Leben

Per Schubs in die Überforderung

Gezielt in die Überforderung zu gehen, ist toll! Das sage ich euch ja nicht zum ersten Mal. Denn die Formel gilt: Aus der Komfortzone raus, nicht nur einen Minischritt, sondern mit viel Mut direkt in die Überforderung rein – wenn ihr euch das traut, macht ihr euch unendlich stolz. Das habe ich am eigenen Leib erleben dürfen bei meiner #niezuvorgemacht-Reise durch ganz Deutschland.

„Schön und gut, Markus“, sagen mir viele Seminarteilnehmer immer wieder, „aber was ist denn, wenn es nicht um uns selbst geht?“

Ja, was wenn es da wichtige Menschen gibt, Familie, Freunde, Partner, denen ein bisschen Überforderung mal wirklich gut täte? Damit sie etwas Neues lernen, sich mehr zutrauen, über sich hinauswachsen?

Könnt ihr die vielleicht in ihre ganz persönliche Überforderung schubsen? Weiterlesen

Entscheidung, Träume, Sonne, Sommer, Erfolg, Realisierung, Zufriedenheit, Glück

The best decision: Do the things you don’t know how to do

In the world of 1000 possibilities, everything comes down to making a decision.
So let me ask you something:

Would you like to be on a beach in Hawaii right now?

Would you like to enjoy a cocktail, the sun and the warm sand?

Once upon a time a decision was made …

I’ll bet that several of you are raising your hands in front of the computer – or mobile phone screen because you want to shout: „Yes, here! I would like to be in Hawaii!“ My comment: No, you don’t.

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Pläne, Kolumbus, Ziel, Mut, Handeln, Amerika,

Pläne schmieden mit Kolumbus: Euer Weg zum Ziel

Oktober 1492: Christoph Kolumbus erreicht die Neue Welt. Für mich das Paradebeispiel dafür, wie jemand den Mut hatte, seine Pläne umzusetzen.

Kolumbus hat ein Ziel definiert und sich auf die Reise gemacht.

Was ist mit euch? Was ist euer Herzenswunsch, euer Ziel, das ihr angehen wollt? Habt ihr schon angefangen, es in die Tat umzusetzen – oder seid ihr noch dabei, Pläne zu schmieden? Weiterlesen

glücklich sein, Zufriedenheit, Fokus, Markus Jotzo

Ich mache alle glücklich – und wo bleibe ich?

Bin ich selbst glücklich? 

Diese Frage stellte ich mir vergangene Woche als ich für ein Training in Mannheim war und sinnierte über mein Leben:

Schon wieder bin ich im Zug unterwegs durch die Republik. Schon wieder weg von meiner Frau und meinen Kindern. Schon wieder anonym im Hotel übernachten und abends mit meinem Laptop im Hotelzimmer sitzen. Ich bin in diesem Moment gerade echt genervt von meinem Leben. Weiterlesen

Wer die Rente schon im Kopf hat …

55+: Retirement on your mind – quality of life low

“Starting a new job at 55? Are you crazy?“, an older man says to the other man in the adjacent shower stall.
I’m at the indoor swimming pool, taking a shower, too, and eavesdropping on the conversation.  

“Why? The new job sounds exciting. I’m really looking forward to it!“, man number two says as he starts the cold tap and then puffs and pants loudly under the chilly water. 

“You weirdo! Do you want to risk your early retirement?“

I finish up and leave the shower area. I’m happy for the confident guy and his new job, but his acquaintance’s objections make me think: Why is it that retirement is such a desirable objective? Early retirement, that is! I fail to relate to the underlying concept of life. 

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Entscheidung, Träume, Sonne, Sommer, Erfolg, Realisierung, Zufriedenheit, Glück

Die beste Entscheidung: Tu, was du nicht kannst!

In der Welt der 1000 Möglichkeiten ist doch letztlich alles eine Frage der Entscheidung. Daher habe ich eine Frage an euch:

Wärt ihr jetzt gerade gerne an einem Strand auf Hawaii?

Es war einmal eine Entscheidung …

Ich möchte wetten, vorm Computer- oder Handybildschirm zucken gerade ein paar Hände, weil ihr schreien wollt: „Ja, hier! Ich will auf Hawaii sein!“ Dazu möchte ich euch mal was sagen: Nein, wollt ihr nicht. Weiterlesen

#niezuvorgemacht – Deutschland hat mich überrascht

Was macht ein Deutschland-Reisender nach vier Wochen Daueraufregung, vielen Tagen Ungewissheit übers Nachtquartier, 23 besuchten Städten und 1200 zurückgelegten Kilometern?

Ganz klar: Erstmal zwei Wochen Pause. Schwimmbad mit den Kindern, im Garten werkeln, ein Buch lesen. Das habe ich nach der #niezuvorgemacht-Deutschland-Reise echt gebraucht und die Ruhe genossen. Und natürlich habe ich Weiterlesen

Markus Jotzo niezuvorgemacht Abenteuerreise niezuvorgemacht Trampen Betteln

#niezuvorgemacht – Jeden Tag abhängig von anderen

Vier Wochen ohne Geld. Das sind lange 28 Tage, an denen ich nicht sicher sein kann, ob ich morgens mein geliebtes Müsli bekomme oder wie ich satt werde. Immer wieder Tage, an denen mein Kameramann Fabian und ich bangen, ob wir unter der Brücke schlafen oder irgendwo ein trockenes Nachtquartier finden. Das sind über Tausende von Momenten, an denen ich auf das Wohlwollen anderer angewiesen bin. 

Diese Vorstellung hat mir vor der Reise schlaflose Nächte bereitet.  Weiterlesen

#niezuvorgemacht – Ankunft in der Überforderung

Zack, da sind wir. Mitten im Geschehen. Ich und mein treuer Begleiter Fabian, der sich überreden lassen hat, dieses Abenteuer auf Film und Foto festzuhalten. Ohne Geld vier Wochen durch Deutschland.
Die erste Woche haben wir hinter uns und – hey – wir leben noch! Und das, obwohl es ganz schön anstrengend sein kann, von Tag zu Tag leben. Weiterlesen

Reiselust Vorfreude Deutschlandreise

#niezuvorgemacht – Die Reiselust ruft

Vorfreude?!? Daueraufregung – das trifft es wohl am besten.

Wenn ich an meine bevorstehende Reise denke, bin ich aufgeregt wie vor dem ersten Date, dem ersten Bewerbungsgespräch oder Assessment Center. Ich kann die Schmetterlinge richtig spüren, die da wild in meinem Magen umherfliegen. Ich habe ein mulmiges Gefühl hoch 15, das kann ich Ihnen sagen. Schließlich habe ich ja keine Ahnung, was passieren wird. Weiterlesen

#niezuvorgemacht – Vier Wochen durch Deutschland ohne Geld

Sie haben es hier schon öfters gelesen: Rein in die Überforderungszone, scheitern, lernen, wachsen, neue Wege gehen, beruflich wie privat.

Natürlich kann ich Ihnen viel von Mut und Weiterentwicklung erzählen. Nur wie sieht das denn konkret aus, sich in seine Überforderungszone zu begeben? Und warum sollten Sie mir glauben, wenn ich selbst doch von meinem sicheren Schreibtisch aus darüber schreibe? Weiterlesen

Danke, du bist genial!

„Du, Kerstin, denkst du noch dran, mir das Angebot zu schicken?“

Sie schaut mich an wie ein Auto. „Das habe ich doch längst gemacht, Markus! Was willst du denn von mir?“, lacht sie.

Wenn das nicht die weltbeste Antwort aus dem Mund einer Mitarbeiterin ist, dann weiß ich auch nicht! Und was fehlt dann noch, um die Situation perfekt abzurunden? Weiterlesen

The transition point in life

Women get a lower salary than men, people with professional experience earn more than younger people, self-employment lets one earn more than employment. 
 
No, that’s not a study about unjust salaries, cited for the umpteenth time; but the result of a special research that recently appeared in my inbox: the average amount of the fees paid to speakers and coaches.  
 
But tell me, why would I show any interest in this? 
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Wer die Rente schon im Kopf hat …

55+: Die Rente im Kopf – die Lebensqualität im Keller

„Mit 55 noch den Job wechseln? Spinnst du?“, sagt der eine ältere Herr zu dem anderen unter der Dusche neben ihm.

Ich bin im Hallenbad, dusche auch gerade und belausche die beiden.

„Wieso? Der neue Job klingt spannend. Ich freu mich riesig drauf!“, sagt der zweite, während er die Temperatur auf kalt stellt und dann unter dem kalten Wasser laut prustet und schnauft.
„Na, du Vogel! Willst du deine Frührente aufs Spiel setzen?“

Ich bin fertig und gehe raus. Für den zuversichtlichen Jobwechsler freue ich mich. Aber die Einwände seines Bekannten machen mich nachdenklich: Was ist denn eigentlich so erstrebenswert an der Rente? Und dann auch noch Frührente! Das dahinterstehende Lebenskonzept erschließt sich mir nicht. Weiterlesen

Wenn der Chef sein Ego nicht zurück stellt, werden die Mitarbeiter keine kreativen Ideen entwickeln.

Vom Aussterben bedroht: So retten Sie die Kreativität

Bamm! Siemens landete 2015 mit einem harten Knall auf dem Boden. Ganze 13.100 Arbeitsplätze strich die Geschäftsleitung gegen großen Protest, weil mehrere Bereiche nicht ausreichend Erträge abwarfen. Der Konzern war unter anderem nicht kreativ und innovativ genug in den Internetbereich eingestiegen. Die Lösung? Siemens gründete eine hauseigene Startup-Schmiede.

Und Sie? Wie bringen Sie mehr Kreativität in Ihr Unternehmen, ohne gleich eine ganze Startup-Schmiede gründen zu müssen? Mein Vorschlag: Weiterlesen

Ihnen geht’s schlecht? Ihre Schuld!

Im März titelte der Spiegel: „Die geteilte Nation – Reich wird reicher, arm bleibt arm“. Blödsinn, finde ich. Die Eckdaten der Gesellschaft können statistisch vielleicht so ausgelegt werden – und mit diesem breiten Fokus fällt es dann leicht, die Regierung, die Weltwirtschaft oder die Gesellschaft dafür verantwortlich zu machen. Was das jedoch für den Einzelnen bedeutet, ist eine andere Frage – eine Frage der Verantwortung. Weiterlesen

Selbsttest: War das alles im Leben?

Wie viel kann Ihr Leben Ihnen bieten?

Wartet um die Ecke ein riesiges Abenteuer auf Sie, die Welt liegt Ihnen zu Füßen und jeder Tag bringt eine neue Erfahrung?
Oder haben Sie sich einen sicheren Hafen geschaffen, leben an einem Ort der Ruhe und genießen routinierte Abläufe?

Glauben Sie mir, keines davon ist schlecht. Ein Leben ohne jede Routine wird schnell anstrengend. Doch wer nie neue Pfade geht, dem wird früher oder später langweilig.

Finden Sie mit diesem Selbsttest heraus, ob Sie den perfekten Mittelweg bereits gefunden haben. In vier Minuten erhalten Sie die Antwort auf die Frage: „War das alles?“ Oder könnten Sie vielleicht noch viel mehr aus Ihrem Leben herausholen?

Klicken Sie sich durch und erhalten Sie den passenden Tipp für Ihr Leben!

Der Umschlagpunkt im Leben

Frauen verdienen weniger als Männer, Menschen mit Berufserfahrung mehr als die Jüngeren, Selbständige bekommen mehr als Angestellte.

Nein, das ist keine zum tausendsten Mal zitierte Studie zur Ungerechtigkeit bei Gehältern, sondern das Resultat einer ganz speziellen Untersuchung, die kürzlich in meine Inbox geflattert kam: die Durchschnittswerte von Speaker- und Trainer-Honoraren.

Nur warum, frage ich Sie, sollte mich das interessieren? Weiterlesen

Egoismus ist gut

Gesunder Egoismus ist gut

„Put on your own oxygen mask first, before assisting others.“

Ich blicke mittlerweile ja kaum noch auf, wenn die Sicherheitsanweisung im Flugzeug abgespielt wird. Zum Nachdenken brachte mich der Hinweis auf die Sauerstoffmaske kürzlich aber doch. Erst soll ich mir selbst helfen, bevor ich mich um andere kümmere.

Was im Flugzeug so logisch klingt, ist im Business und auch im Privaten oft verpönt. Weiterlesen

Mangel oder Chance? Sie wählen!

Ein Bekannter von mir wäre bestimmt ein toller Architekt geworden – hätte er nicht aufgegeben.

Der junge Mann besuchte eine Studienberatung mit erfahrenen Architekturstudenten. Kaum hatte er sein Interesse am Fach kundgetan, erklärten die ihm eindringlich, dass das Studium kein Zuckerschlecken sei. Das Ganze mache sowieso nur Sinn, wenn er über Beziehungen bereits einen Platz in einem Architekturbüro sicher habe.

Nach dieser vermeintlichen Beratung war der Traum für den Studienanwärter geplatzt. Was er nicht wusste: Das Argument, ohne gemachtes Nest könne er es zu nichts bringen, ist schlicht falsch. Weiterlesen

Ich mach‘ das!

„Weißt du was, ich hab die Kundenakquise jetzt komplett an zwei Mitarbeiter delegiert. Auf einmal habe ich richtig viel Zeit, mir Gedanken über die weitere Entwicklung meiner Unternehmensstrategie zu machen.“
“Naja, wart mal ab, bald wird es dich mehr Zeit kosten, hinter deinen beiden Mitarbeitern her zu sein, als dich selbst darum zu kümmern. Die Kundenakquise würde ich keinesfalls aus der Hand geben.“ Weiterlesen

Heimsieg für’s Lob mit 3:1!

Wenn Bayer Leverkusen bei einem Freundschaftsspiel gegen den brasilianischen Sport Club Internacional wie vergangene Woche 3:3 kickt, finden das die meisten Fans wahrscheinlich absolut in Ordnung.

Im Unternehmen rate ich Ihnen allerdings, nicht auf Gleichstand zu spielen. Die Zauberformel lautet hier: Weiterlesen

Vorsicht, Ansteckungsgefahr!

Eine einzige, kurze Begegnung kann Ihre heutige Stimmung verändern – vielleicht sogar Ihr Leben.

So ging es mir einmal kurz nach der Einführung des Wochenendtickets der Deutschen Bahn Mitte der 90er Jahre – für wenig Geld durch ganz Deutschland. Klar, der Zug war völlig überfüllt, überall genervte Passagiere und Hitze im Zug. Da kam der Schaffner ins Abteil, begrüßte alle Leute herzlich, machte Quatsch mit den Kindern und gab freundlich Auskunft.

Ich fand das toll zu sehen, wie gern er seinen Job macht und dabei auch noch gute Laune verbreitet. Er war einfach voller Leidenschaft dabei. Überaus traurig finde ich es dann Weiterlesen

Ego parken leicht gemacht

Die Entscheidung treibt ihm den Schweiß auf die Stirn. Ihm, dem Chef.

Er hat es getan: Sein Mitarbeiter hatte eine gute Idee zur Umsetzung eines Projekts gehabt und er hat ihm freie Hand gelassen. Nun plagen ihn Zweifel: Ist die Idee wirklich so gut? Was, wenn der Mitarbeiter mit der Sache baden geht? Normalerweise bleibt er als Entscheider für die wichtigsten Schritte der Projekte mit eingebunden. Nun plagen ihn Zweifel, ob er das Richtige getan hat.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich kann dem Chef nur gratulieren Weiterlesen

Neues Jahr – Neues wagen

Der Chef marschiert ins Konferenzzimmer und peilt zielstrebig den Platz neben der Leinwand an. Alles ist bereit für den Jahresrückblick. Aber irgendetwas ist komisch: Die Kollegen am anderen Ende des Raumes unterdrücken ganz offensichtlich – und sehr erfolglos – einen Kicheranfall. Die beiden Praktikanten blicken betreten zu Boden. Was ist denn nur geschehen?

Etwas Peinliches: Der Chef Weiterlesen

Michels Weg zum Glück

Zusammen mit meinen Facebook-Followern habe ich ein tolles Experiment gewagt: Gemeinsam haben wir eine Fortsetzungsgeschichte rund um den Auszubildenden Michel geschrieben. Von mir stammen Anfang, Ende und ein paar Denkanstöße in der Mitte. Alle anderen großartigen Passagen haben insgesamt neun verschiedene Autorinnen und Autoren beigetragen. Das Ergebnis darf ich Ihnen heute hier präsentieren. Weiterlesen

Feedback für den Chef bitte!

„Herr Weiler, könnte ich mir in drei Wochen zwei Tage frei nehmen? Die ganze Familie kommt zusammen, auch die Cousins aus Stockholm.“

„Aber das fällt ja mitten in unsere heiße Phase! Da werden wir alle eher zehn Stunden arbeiten als Urlaub nehmen. Also nein, das geht beim besten Willen nicht!“

Wie wird sich der Mitarbeiter wohl fühlen, der mit seiner Frage beim Chef so aufgelaufen ist? Unverstanden wahrscheinlich, vielleicht ist er sogar enttäuscht, ganz sicher aber Weiterlesen

Nicht kopflos, aber entschieden

Oben in den Bäumen, ein paar Meter über dem Boden, pochende Herzen und das Ziel ist 100 Meter entfernt.

Meine Erinnerungen waren sofort wieder da, als mir gestern die Bilder von unserem Kletterausflug im Oktober in die Hände gefallen sind. Meine Frau und ich waren mit unseren Kindern im Niendorfer Gehege in Hamburg klettern. Und obwohl sie noch nie klettern waren, sind sie von Baum zu Baum geklettert – mein 7-jähriger Sohn ganz alleine und meine 4-jährige Tochter ließ auch ab und zu meine Hand los. Von Schritt zu Schritt verflog ein bisschen mehr Furcht aus ihren Gesichtern und machte Platz für absolute Begeisterung. Da hatte ich bedeutend mehr Angst Weiterlesen

Mensch ärgere dich nicht zu lang

„Ich bin so blöd: Hätte ich doch den Chef nur um Hilfe gebeten, dann wäre das Projekt nicht in die Hose gegangen.“
„Wenn ich doch nur die Zeit zurückdrehen könnte, dann hätte ich Oma in Hamburg nochmal besucht.“
Wer weiß, vielleicht sagt sich auch Angela Merkel: „Hätte ich doch zu Beginn der Flüchtlingskrise nicht zu viel versprochen.“
Diese oder ähnliche Gedanken kennen Sie sicher auch.

Doch niemand kann die Zeit zurückdrehen und Dinge ungeschehen machen. Das muss auch gar nicht sein: Jeder Mensch macht Fehler oder verursacht mit seinem Handeln Situationen, die nicht so positiv für ihn oder sein Umfeld sind. Schließlich ist keiner perfekt – und das weiß eigentlich jeder. Eigentlich!

In gewissem Maß ist Ärgern und Bereuen sogar gut: Es regt zum Nachdenken und Reflektieren an. Sich zu ärgern hilft dabei, dass sich Menschen bewusst mit dem Erlebnis auseinandersetzen und analysieren, was schief gelaufen ist. Aber eben nur in gewissem Maß. Denn nach dem Ärgern kommt der viel bedeutendere Schritt: Weiterlesen

Nur gut macht nicht zufrieden

Super Absatzzahlen, beste Marktpräsenz, grandioses Kosten-Nutzen-Verhältnis und dann … Dann bringt das Unternehmen ein neues Produkt auf den Markt, das der alten Produktlinie Konkurrenz macht. Zum Beispiel die Nivea In-Dusch Bodylotion hat die bisherige Body Milk kannibalisiert. Regelmäßig kommt ein neues iPhone auf den Markt, die bisherigen Modelle geraten in den Hintergrund.

Erfolgreiche Unternehmen machen das immer wieder. Sie bringen Innovationen auf den Markt, die noch besser, stylischer, benutzer- oder umweltfreundlicher sind, um weiter ganz oben im Wettbewerb mitzuspielen. Dadurch werden manchmal jedoch auch gut laufende Produkte überflüssig. Einer dieser innovativen Unternehmer ist John Chambers, der 20 Jahre lang CEO bei Cisco war und viele Umbrüche in der IT-Technik aktiv mit gestaltet hat. In einem Interview in der Dezember-Ausgabe des Harvard Business Manager spricht er davon, dass es unternehmerischen Mut braucht, dem Markt voranzugehen und ein gutes Gespür dafür, um Marktverschiebungen genau abzupassen. Diese Bereitschaft zur Veränderung hat John Chambers mehrfach eindrucksvoll bewiesen. „Die besten Hinweise, wann ein solcher Schritt fällig wird, erhalten wir meist von unseren Kunden.“

Und genau das ist der Punkt: der Nutzen für den Kunden. Wenn sich die Anforderungen der Kunden verändern, dann sollten Unternehmen reagieren. Oder sie generieren mit innovativen Produkten neuen Bedarf und neue Kaufanreize. Neue Wege zu beschreiten, kann auch schmerzlich enden, weil der Mut nicht belohnt wird. Aber aus Überzeugung zu entscheiden und dranzubleiben, eröffnet viele vielleicht auch kaum sichtbare Chancen – nicht nur bei Unternehmen, sondern auch im Privatleben.

Wie das im Privatleben gehen soll? Weiterlesen

Machen Sie’s wie Bully

„Jetzt hörts halt amal auf! Bis einer weint…“

Unvergessen, die vielen chaotisch-lustigen Szenen mit Abahachi, Santa Maria Hombre, Uschi und Häuptling Listiger Lurch. Aber nicht nur der Schuh des Manitu stammt aus der Feder von Michael Bully Herbig. Auch mit Erkan und Stefan, der Bullyparade, Lissi und der Wilde Kaiser und (T)Raumschiff Surprise hat er die Nation zum Lachen gebracht. Damit ist nun Schluss!

Mit 47 Jahren will Michael Herbig endlich seriös werden, wie er in einem Interview mit dem ZEITmagazin bekannt gab. Aktuell arbeitet er an einem Thriller, in dem es um zwei Familien geht, die mit einem Heißluftballon aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen sind. Der Schauspieler und Regisseur ist fest entschlossen, Komödien hinter sich zu lassen und in das ernstere Genre zu wechseln.

Jetzt werden Sie sicher sagen: „Das nimmt ihm eh keiner ab. Der ist und bleibt ein Komiker.“ Und genau wegen solcher Ansichten finde ich das Vorhaben von Michael Herbig klasse. Er wagt, trotz aller Bedenken und dem Gerede, etwas Neues: Das worauf er Lust hat und was er schon viele Jahre tun wollte. Er erlaubt sich diesen radikalen Umschwung.

Aus meiner Sicht gibt es Versuche, sich selbst zu verwirklichen oder aus dem bisherigen Leben auszubrechen, heute viel zu selten. Weiterlesen

Das Spiel mit der Angst

„Experten warnen vor den extremen Folgen des Klimawandels +++ 3,5 Millionen Deutsche vom Meeresanstieg bedroht +++ 21 Großstädte weltweit drohen zu versinken +++ Insgesamt eine halbe Milliarde Menschen gefährdet“ – Das sind die Headlines aus einem Artikel in der Bild-Zeitung von Anfang dieser Woche, nur die Überschriften wohlgemerkt.

Und was fangen die Leser jetzt mit dieser Botschaft an? Sollen die Menschen in Panik verfallen und auf die Berge ziehen, damit Sie nicht vom Meer verschlungen werden? Oder sollen die Menschen keine Kinder mehr bekommen, weil die nächsten Generationen das sowieso nicht überleben würden? Vielleicht soll der Artikel sensibilisieren und dazu anregen, dass die Leser umweltbewusster werden und dem Klimawandel entgegenwirken. Das würde ich mir persönlich sehr wünschen. Bei der Bild ist das aber unvorstellbar.

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Der Chef ist nicht die Nummer 1

„Ein Europäer schlägt die US-Elite“ titelt der Harvard Business Manager in seiner aktuellen Ausgabe. Lars Rebien Sørensen, President & Chief Executive Officer des dänischen Pharmaunternehmens Novo Nordisk, ist in diesem Jahr „Der beste CEO der Welt“. Kein bekannter US-Topmanager, wie in den Rankings der Vorjahre, sondern ein eher unbekannter Manager, der im Vergleich zu den anderen CEOs sogar ein geringeres Gehalt erhält – und damit auch zufrieden ist.

Wie kommt das? Analysiert wurden wie bisher die Unternehmen, die Ende 2014 im Standard & Poor’s Global 1200 vertreten waren. Ab diesem Jahr müssen sich die Manager jedoch nicht nur am ökonomischen Erfolg messen lassen, sondern es werden auch soziale, ökologische und ethische Aspekte einbezogen. Endlich! Denn der ökonomische Erfolg von heute ist nichts wert ohne das strategische Denken an Morgen.

Und siehe da: Weiterlesen

Führung braucht keine Persönlichkeitstests

Ihr Mitarbeiter ist Fan von Borussia Dortmund, leidenschaftlicher BMW-Fahrer, geht gerne mit seiner Familie in Sölden Skifahren und liebt den Modellbau. Er versucht, viel Zeit mit seinen Söhnen Felix und Thorben zu verbringen und reist mit der Familie mehrmals im Jahr in seine Geburtsstadt nach Sylt.

Das wussten Sie alles gar nicht?

Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Führungskräften. Häufig wissen Chefs, welche fachlichen Kompetenzen im Team vorhanden sind, wer sich besser mit dem Budget auskennt, wer freundlicher mit den Kunden umgehen kann und wer das umfassendere IT-Verständnis hat. Aber reicht das wirklich aus?

Sie mögen jetzt sagen, das genügt. Sie können Ihre Mitarbeiter gut einschätzen und das Know-How entsprechend einsetzen. Aus meiner Sicht ist das zu wenig! Ihre Aufgabe als Chef ist es, Weiterlesen

Zuwanderung – eine Chance!

In Hamburg begegnete ich einer Flüchtlingsfamilie mit zwei kleinen Kindern. Genau wie meine eigene Familie – nur mit anderer Hautfarbe und anderer Herkunft.

Ich fing an nachzudenken. Wer steckt hinter dieser Familie? Was bewegt diese Menschen dazu, aus ihrem eigenen Land zu fliehen – ihrer Heimat? Sie haben vermutlich viel Leid erlebt. Sie haben sich möglicherweise in ein überfülltes Schlauchboot gesetzt und sind über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Unglaublich! Ich kenne niemanden, der das tun würde. Wieso sollte das auch jemand in Deutschland tun?

Wie viel Mut hat diese Familie wohl aufgebracht, in ein völlig neues Land zu reisen, von dem sie so gut wie nichts kennt? Vielleicht wissen sie, dass sie in Deutschland ohne Todesangst leben und Geld verdienen können. Aber sie wissen sicher nicht, was sie genau erwartet. Es war eine Reise ins Ungewisse, in eine vermeintliche Sicherheit. Sie hatten den Mut, ihre Angst vor Neuem zu überwinden.

Wie oft sind Sie mutig? Wie oft besiegen Sie Ihre Angst? Müssen Sie und ich überhaupt noch Mut aufwenden? Wir leben in einer starken Wirtschaftsnation, gehen zumeist einem geregelten Alltag nach, leben in sozialem Wohlstand. Es besteht für die meisten Deutschen gar kein Druck, sich mutig in neue Situationen zu stürzen. Weiterlesen

Im Scheitern ist das Lernen am intensivsten

Ein Genie geht. Lucien Favre, der Trainer von Borussia Mönchengladbach, tritt zurück.
Zunächst führte er die Mannschaft vom letzten Tabellenplatz direkt in die Europa League, dann sogar in die Champions League.
Nun verliert die Mannschaft alle ersten fünf Punktspiele in der neuen Bundesliga-Saison.

Erfolg und Niederlage liegen sehr nah beieinander.

Ich bin ziemlich schockiert über den Saisonstart der Borussia, aber noch mehr über diesen Rücktritt. 
Wie kann das sein?
In der letzten Saison haben die Fohlen in der Rückrunde noch 2:0 in München gewonnen und Dortmund mit 3:1 besiegt.

Das erinnert mich an eine persönliche Niederlage vor wenigen Jahren.
Mein Geschäft bei meinem größten Kunden wuchs und wuchs. 
Ich sagte JA und wieder JA zu neuen Aufträgen in Deutschland und auch im Ausland.
Irgendwann erwirtschaftete ich mit diesem Kunden zwei Drittel meines Umsatzes.

Und ganz plötzlich schraubte der Kunde aus internen, politischen Gründen die Nachfrage nach Führungskräfte-Trainings mit mir auf Null.
Gut, dass ich das entsprechende erste Signal schon vier Monate vor dem Ende erfuhr.

So konnte ich mir und meiner Firma selbst helfen und meine eingeschlafene Akquise reaktivieren.
So war das Folgejahr nach dem politischen Nein wieder ein voller Erfolg.
Aber der Weg zurück zum Erfolg war steinig.
Es waren sieben anstrengende und unsichere Monate – wenn auch immer mit Zuversicht gepaart.

Artikel: „Scheitern hilft uns“  http://bit.ly/1NSHrZq

Rechtzeitig Handeln schafft Optionen

Während ich diese Zeilen schreibe, läuft im Garten unser Eichhörnchen auf und ab. 
Es hat Hochsaison.
Überall gibt es Eicheln und Nüsse zu ernten und zu verstecken für die Winterzeit.
Deshalb geht es unserem Eichhörnchen richtig gut und zwar nicht nur heute sondern auch in Zukunft. 
Weil es sehr frühzeitig, schon in guten Zeiten vorsorgt und Vorräte anlegt.

In gewisser Weise lässt sich das mit Lucien Favres Handeln vergleichen.
Der wartet nicht so lange bis der Verein „Ciao!“ sagt, sondern zieht dann die Reißleine, wenn es – aus seiner Sicht – nicht mehr sinnvoll weitergeht.
Damit zeigt er Größe!
Er hält sich nicht an Strohhalmen fest, sondern denkt für die Sache.
Für den Verein.
Für die Fans.
Für die Mannschaft.
Er macht den Weg frei für einen anderen Trainer, der in dieser neuen Situation besser passt.

So hat es auch Jürgen Klopp in der letzten Saison bei Borussia Dortmund gemacht, obwohl alle an ihn und seine Kompetenz glaubten.
Nun rockt Thomas Tuchel mit Dortmund die Bundesliga – noch vor den Bayern.
Sogar Pep Guardiola musste kürzlich zugeben, dass es derzeit eine bessere Mannschaft gibt als die Bayern.

Die Konsequenz von Klopp und Favre wünsche ich uns allen:
– Führungskräften, die Unternehmen leiten.
Artikel: „Rechtzeitig erkennen und richtig handeln“ http://bit.ly/1V94qUm
– Leuten, die in Beziehungen leben, die nicht funktionieren.
– Menschen, die ein Projekt leiten und merken, das es nicht hinhaut.

Früh handeln oder teuer bezahlen.

Ein Zitat von Albert Einsteins passt perfekt dazu:
„Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ 

Also, verändern Sie entweder konsequent etwas.
Oder hören Sie rechtzeitig damit auf.

Das macht sicher keinen Spaß.
Aber nur diese beiden Optionen machen Sinn.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Job, Ihrer Beziehung, Ihrem Leben?
Mein Tipp:
Machen Sie weiter mit allem was schon gut funktioniert und passt!
Aber verändern Sie bitte alles, was nicht mehr funktioniert und dauerhaft negativen Stress verursacht!

Dienst nach Vorschrift oder stolz wie Oscar?

Mein 7-jähriger Sohn Oscar hatte letzte Woche einen Zahnarzt-Termin.
Er hat bereits sein zweites Loch im Zahn – vielleicht hatte er deswegen so großen Respekt – oder war es sogar Angst? – vor dem Bohrer und der Zahnärztin.

Wann verspürten Sie in den letzten Tagen oder Monaten Unsicherheit, Angst oder Aufregung vor einer neuen Situation?
Und wie bravourös haben Sie Ihre Herausforderung gemeistert?

Weiterlesen

Lohnt sich Integrität für Führungskräfte?

Charakter zahlt sich aus!
Zu diesem klaren Schluss kommt der Harvard Business Manager in seiner August 2015 Ausgabe: http://bit.ly/1hrvMU7.

Gott sei Dank!

Bei Kunden hinter die Kulissen zu schauen, ist für mich manchmal ganz schön frustrierend:
Da gibt es bei teilweise richtige „Hinrichtungsmeetings“, die sich für die Mitarbeiter anfühlen müssen, als würden sie zum Schafott geführt. 
Mitarbeiter werden vom Geschäftsführer vor versammelter Mannschaft „flott gemacht“.
Klar, dass die Menschen in so einer Arbeitsatmosphäre Angst haben. 
Und die Firmenkultur spiegelt das wider: Kaum jemand macht Verbesserungsvorschläge und übernimmt Verantwortung, weil es bei Fehlern sofort einen auf den Deckel gibt.
Dabei ist es essenziell, dass Führungskräfte diesen Satz verinnerlichen: Fehler sind (leider) normal!
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„Licht ausmachen!!!“ 3 Tipps für mehr Überzeugungsstärke

Vorgestern Abend sitze ich im Trainingsraum und eine Mitarbeiterin des Hotels sagt zu mir „Aber nachher das Licht auch ausmachen.“
Ich denke „Kenne ich diesen Tonfall nicht von vor 40 Jahren als ich noch ein kleiner Junge war?“
Bin ich ihr 6-jähriger Sohn? 
Hält Sie mich für so unerzogen? 
Hält Sie mich für einen vertrauensunwürdigen Rüpel, dem alles egal ist, was nicht sein eigenes Geld kostet?

Leider gibt es immer wieder Menschen, die sich unangemessen über andere stellen.
Das tun sowohl Führungskräfte „Ich bin hier der Chef und entscheide.“
Das tun Eltern „Du tust das, was wir sagen, wir sind Deine Eltern.“
Und das tun ganz normale Menschen „Ich will das aber so und basta.“

Manch einer tut das bewusst, mach einer unbewusst. Weiterlesen

Mein Plädoyer für Klarheit und mutiges Handeln

Bei Marc Andreessen stehen die Leute Schlange. Kein Wunder, denn Marc ist Wagniskapitalgeber und in dieser Rolle sehr gefragt.
Gleichzeitig ist er einer der besten Netzwerker des Silicon Valley. 
Besonders seine Qualitäten in Sachen Netzwerken helfen ihm dabei, seinen Job exzellent zu machen. Als Erfinder des Netscape Browsers ist er zwar ohnehin bekannt wie ein bunter Hund. Doch das reicht ihm nicht. Er netzwerkt weiter.
Harvard Business Manager: Edition 3/2015

Dieselbe Zeitschrift zitiert den Managementberater Ram Charan mit „Gute Vorstandschefs treffen sich ständig mit anderen Leuten, weil Sie nach Informationen suchen.“
Harvard Business Manager: Edition 3/2015   Weiterlesen

Papst in Action: Franziskus übt Frontalkritik

Kennen Sie Don Camillo, aus den Schwarz-Weiß-Filmen „Don Camillo und Peppone“ aus den 1950ern? Dieser „Pfaffe“, wie in die Kommunisten im Film nennen, der immer wieder mit gesundem Menschenverstand das herrschende System in Frage stellt und dabei – zum Unmut vieler – viel Positives bewegt?

Wüsst ich’s nicht besser, würd’ ich glauben, dass Papst Franziskus diesen Don Camillo als Vorbild hat.
Don Camillo stellte sich dem Bürgermeister Peppone und seinem Gefolge entgegen. 
Der Papst traut sich sogar das gesamte System des Vatikans zu kritisieren, in dem sich über Jahrzehnte Bequemlichkeit, Vetternwirtschaft und Unbeweglichkeit breit gemacht hat. Weiterlesen

Wer ist Dieter Hecking? Oder: Von Wolfsburg lernen

„Wie heißt der Trainer von Wolfsburg?“ frage ich meinen Schwiegervater, als wir am Samstag zusammen das Pokalfinale gucken.

Er weiß es auch nicht. 

Ok, wir sind offensichtlich beide keine Bundesliga-Experten. 

Aber auch nicht Fußball-Interessierte kennen Pep Guardiola oder Jürgen Klopp.

Dieter Hecking ist ein Bundesliga-Trainer der ruhigeren Sorte und trotzdem sehr erfolgreich. 

Ein guter Grund für mich, um zu recherchieren, wie Dieter Hecking seine Truppe führt.

Und was ich finde, zeichnet ein interessantes Bild. 

Im Interview spricht er, selbst wenn er direkt gefragt wird, nicht über sich, sondern über seine Spieler. 

Er ist bodenständig, nimmt sich selbst nicht so wichtig wie die Mannschaft. DIE ZEIT online, Februar 2015:

http://bit.ly/1ESB5Pq.

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Mehr Effektivität und Lust beim Arbeiten

Als ich noch als Manager im Marketing bei Unilever arbeitete, machten mein Team und ich immer wieder eine extrem blöde Aussage:

„War das gut! Ich hab endlich mal richtig was weggeschafft!“ 

Und zwar immer dann, wenn wir unsere Wochenenden zum Arbeiten in der Firma verbrachten, was immer mal wieder vorkam.

An den „freien Tagen“ gab es nämlich keine ständigen Störungen. Kein Telefon klingelte und auch die Anzahl der E-Mails hielt sich in Grenzen. Wir konnten konzentriert und fokussiert alle Aufgaben wegarbeiten.

Klingt doch super, oder? Warum spreche ich dann von blöd?

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Ehrgeizige Ziele & Lustgewinn oder lieber Business as usual?

Fragen Sie sich eigentlich auch ab und an, ob Sie genau so noch die nächsten 20 oder 30 Berufsjahre weiter machen wollen?

Im Job und im Privatleben läuft zwar alles super. Sie mögen Ihre Stadt, Ihre Freunde und sogar den Weg zur Arbeit.

Sie sind sehr erfolgreich. Warum also sollten Sie etwas verändern?

 

Weil Ihnen irgendetwas fehlt. Nicht wahr? Sie fragen sich regelmäßig, ob es da noch mehr gibt, oder?

Machen wir uns mal gemeinsam auf die Suche danach.

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„Ich bin ein guter Entrepreneur – aber kein guter Manager“

Das sagt Jeffrey Sprecher, Inhaber diverser international agierender Terminbörsen über sich selbst.
Und genau deshalb hält er sich raus aus dem Tagesgeschäft und zieht lieber die Strippen im Hintergrund. 
http://bit.ly/1R9qYzK
 
Das fasziniert mich.
Und ich wünschte mir, dass sich mehr Manager eine Scheibe davon abschneiden würden. 
Denn je höher man als Führungskraft in der Firmenhierarchie aufsteigt, desto wichtiger wird das Loslassen.

Schlechte Chefs machen Mitarbeiter faul!

Seit 1945, sage und schreibe seit 70 Jahren ist Georgette Tsinguirides bei ein und demselben Arbeitgeber, dem Württembergischen Staatstheater in Stuttgart beschäftigt. 
Spiegel online: http://bit.ly/1IOqJHH

Und das Beste: Ihre Leistung, ihr enormes Engagement bricht nicht ab.

Hut ab, liebes Stuttgarter Staatstheater!
Was für eine Mitarbeiterbindung!

Und ich frage mich: Woher kommt nur diese außergewöhnliche Motivation von Georgette Tsinguirides? 
Von Ihren Chefs? 
Wohl kaum, denn dann hätten die ja über die Jahre alle richtig gut sein müssen. Das halte ich für eher unwahrscheinlich.
Frau Tsinguirides’ Arbeit prägt tägliche Leidenschaft, Disziplin und Hingabe. Weiterlesen

Auf der Bühne die Führung in der Hand behalten

Gastautor René Borbonus (www.rene-borbonus.de) zum Thema „Killerfragen auf der Bühne souverän meistern“

Wenn Ihnen jemand blöd kommt … 

… ist das eine wunderbare Gelegenheit, ihn zu überzeugen. Vielleicht sogar die beste, die Sie im Rahmen einer Rede, einer Produktpräsentation oder im Verhandlungsgespräch bekommen. Schwierige Fragen – seien sie nun blöd oder oberschlau, unfair oder an den Haaren herbei gezogen, arrogant oder irrelevant oder auch völlig berechtigt – gehören zu einer Rede wie die sprichwörtlichen Späne zum Hobeln. Sie sind die anspruchsvollste Herausforderung, die uns als Rednern begegnet – und gleichzeitig eine sehr häufige. Weiterlesen

Strategisch denken

Bleibt zu Hause, Ihr Strategen!

Eins der drei Hauptprobleme von Führungskräften heutzutage: zwischen Meetings und E-Mails ist zu wenig Raum für strukturierte, konzeptionelle, strategische Gedanken. Wir müssten uns zwar regelmäßig diese wichtige Zeit nehmen. Aber es liegt einfach zu viel Brennendes auf dem Schreibtisch. Woher sollen wir uns die Zeit nehmen, wenn nicht stehlen?

Eine Möglichkeit der Zeitersparnis bietet das Arbeiten von zuhause aus und von unterwegs. 
Seit der breitflächigen Einführung von Laptops und Firmenhandys vor rund 20 Jahren haben Führungskräfte ihre E-Mails immer griffbereit und können sie überall und jederzeit bearbeiten.

Aber nutzen sie diese Zeit auch für strategische Überlegungen?  Weiterlesen

Konfliktlösung

Den Konflikt an der Wurzel packen

Die Bahn ist geil!

Ok, es nervt, dass sich die Streiks der verschiedenen Bahnmitarbeiter ewig hinziehen. 

Aber trotz der Streitereien finde ich die Bahn spitze!

Denn sie ermöglicht es mir und tausenden von Menschen, stressfrei an andere Orte zu kommen und die Zeit höchst effektiv zu nutzen.

 

ABER:

Von der Deutschen Bahn kann man sehr anschaulich lernen, wie man Konflikte am besten verschleppt. 

Immer wieder stelle ich mir die Frage, warum der aktuelle Tarif- und Kompetenzen-Streit nicht einfach vom Management beigelegt wird? http://bit.ly/1DWnytR

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Kreativität fördern

Kreativität im Team fördern

Mein Sohn Oscar ist einer von der kreativen Sorte. Kürzlich kam er auf die Idee, die Carrera-Bahn steil mit einer 90° Neigung aufzubauen.

Ich sage zu ihm: “Pass auf, da fliegen die Autos raus und gehen dann kaputt.“

Ich höre Sie schon sagen: Seit wann ist der Jotzo so konservativ?

Ich weiß, meine Ansage war völlig risikomeidend und total langweilig!

 

Aber Oscar wäre nicht mein Sohn, wenn er es nicht trotzdem ausprobiert hätte.

Und was passiert?

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Führungskräfte erfolgreich als Professoren?

Erfolg als Chef und sich benehmen wie ein verrückter Prof.?

Für seine Erfolge wird Lucien Favre in Mönchengladbach frenetisch gefeiert.

 

Für alle nicht Fußball Fans unter Ihnen:

Der Schweizer Favre trainiert dort seit vier Jahren die Bundesligamannschaft der Borussia.

Er hat die Mannschaft aus dem Keller der Liga in wenigen Monaten an die Spitze der 1. Liga  zurückgebracht.

Warum ich darüber schreibe? Weil ein Fußballtrainer, der das schafft, auch ein Vorbild für Führungskräfte in der Wirtschaft ist. 

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Delegieren lernen

Universaltalent Winterkorn übt das Delegieren

Martin Winterkorn hat sich den VW-Konzern Untertan gemacht.
Dann hat er das Unternehmen von Erfolg zu Erfolg geführt.
In 2013 schließlich machte der Konzern mehr Gewinn als je ein anderes deutsches Unternehmen zuvor.
Ein Ergebnis, dass natürlich Martin Winterkorn und seiner Arbeit zu verdanken ist.

Doch auch die Leistungsfähigkeit eines Wunderknabens ist begrenzt.
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challenge: Budget car

A good leadership challenge or a crazy dream?

It’s well known that the Volkswagen’ leader, Martin Winterkorn, doesn’t tend to hesitate and likes to challenge.

He has recently given the GO! for a new project, which success is still questionable:

 

The “Budget Car” shall sell for 7000€ maximum at a margin of 8%:

 http://bit.ly/1AwnC0R

The current analysis shows:

The production cost is 700€ too high!

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Vertrauen ist gut. 5 Schritte für mehr davon!

Haben Sie schon von dem neuen Königreich in Deutschland gehört?
Ich bin darauf gestoßen, als ich das manager magazin las.
Das Magazin hat Siemens Chef Joe Käser ein Jahr lang über die Schulter geblickt. https://heft.manager-magazin.de/digital/ – MM/2014/11/129945029

Sich ein vertrautes Netzwerk aufzubauen kann man kritisieren.
Man kann es aber auch als schlau bezeichnen.

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Laut und effektiv

Langsam kehrt wieder Ruhe ein in Deutschland. Unser Laub ist fast überall fein säuberlich zusammengefegt.
Doch so friedlich und beschaulich war das Bild auf unseren Straßen in den letzten Wochen nicht.
Laubpuster blökten von überall her, wo früher einmal brave Bürger, den Besen schwangen.
Zum Entsetzen vieler Anwohner – zumindest derer, die selbst keine dieser Krachmaschinen besitzen.

Laubbläser sind so beliebt wie nie.
Sogar meine Frau wollte so ein Ding schon kaufen. Und vielleicht werden wir das im nächsten Jahr sogar tun Weiterlesen

Gesucht: Querdenker. Hinterfrager. Nein-Sager!

 

Einer meiner Kunden in Süddeutschland fragte im Sommer für ein neues Projekt bei mir an: Im Vertrieb sollte mehr Energie und Engagement geweckt werden.

Wir setzen uns also zusammen und diskutieren das Thema:

Mithilfe eines 2-tägigen Trainings sollen die 27 Mitarbeiter besser zusammenarbeiten. Das Betriebsklima und die Ergebnisse sollen wieder besser werden.

Sie denken jetzt vermutlich das, was ich auch dachte: Ein Training soll das bewirken?  Weiterlesen

Feedback – was ne olle Kamelle?!

 
Die Psychologen Chris Wolf und Heinz Jiranek beschreiben in ihrem brandneuen Buch „Feedback“ u.a. wie wichtig die Resonanz des Feedbacks durch den Empfänger ist.
 
Ich gebe zu, ich hab das Buch noch nicht gelesen, aber sogar meine Frau meinte, das sollte ich uns kaufen.
Was das heißt, führe ich hier nicht weiter aus …  
 
Ich sehe das so: Eine gesunde Feedbackkultur ist und bleibt unterschätzt. 
Allerdings, es kommt beim Feedback geben auf die Art und Weise an. 

Schlechte Führung, super Ergebnisse …

Haben Sie das auch schon erlebt?
Die Führungsarbeit Ihres Chefs ist extrem mittelmäßig. Eigentlich ist er unfähig: Von Wertschätzung keine Spur, das Chaos regiert und eine strukturierte, strategisch sinnvolle Herangehensweise wäre dringend nötig.

Trotzdem stimmen die Zahlen. Der Laden läuft. Die Kunden kaufen.
Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie das angehen kann?
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