Impuls 177: Madonna kriegt keinen Burnout!

Was meinen Sie, könnte Madonna einen Burnout kriegen?
Nein!
Aber Madonna hat doch keine 40-Stunden-Woche!
Nein, sie arbeitet deutlich länger als 9-5.
Warum arbeitet sie denn so viel?
Weil es Ihr Spaß macht.
Hm. Ok.

Aber, Madonna hat auch anstrengende Tage, oder? 
Ja, aber hallo!
Macht Ihr das was aus?
Nein! 
Weil es ihr Spaß macht.

Hm, und freut sich Madonna aufs Wochenende? Sagt Madonna: „It’s cool, guys! Finally! The Weekend!”
Nein! 
Weil es ihr Spaß macht!

Sagt Madonna „What the … it’s Monday again!
Nein! 
Weil es ihr jeden Tag Spaß macht.

Und Tausende ganz normale Angestellte – nicht nur Führungskräfte – gehen auch gern zur Arbeit.
Weil sie einen Job gefunden haben, der Ihnen Freude bereitet und Spaß macht!
Weil diese Menschen darin aufgehen.
Weil ihr Job einen großen Sinn macht für Sie. In ihrem Leben.
Die Arbeit selbst ist in Übereinstimmung mit ihren Werten, ihren Vorlieben und ihrer Denkrichtung!
Das ist klasse für all diese Menschen!

 

Ich bin ja nur Sachbearbeiter …

Tja, und was soll da der arme, kleine Sachbearbeiter und Fließbandarbeiter sagen, der nichts anderes gelernt hat.
Da kann man ja nicht sehr motiviert sein, oder?

Jeder ist für sich selbst verantwortlich!
Wenn der Beruf, das Unternehmen nicht passt, warum nicht einen neuen suchen?
Doch halt! Nicht so schnell.
Irgendwas hat den Mitarbeiter ja einmal motiviert, diese Ausbildung zu machen, sich bei dieser Firma zu bewerben.

Dann fehlt für diesen Mitarbeiter vermutlich der Sinn in der Arbeit. Oder der Mitarbeiter hat den Blick auf den Sinn verloren. Oder eine schlechte Führungskraft hat diese vorhandene Grundmotivation zu Nichte gemacht.

 

Es geht um Dich!

Aber nun zu Dir: Gibt es denn Jobs für Dich – nicht notwendigerweise für Deine Qualifikation -, die Dir Spaß machen?
Ja, bestimmt sind das Tausende.
Also, liegt es an drei Themen:
1. Identifiziere, was DIR Spaß macht!
2. Qualifiziere Dich!
Oh, das könnte aber anstrengend sein! Ja, das ist durchaus möglich. Aber es kostet dann viel weniger Überwindung, wenn Du DEINE ANTWORT auf die 1. Frage gefunden hast. Denke an Madonna! Bevor Du DEINE ANTWORT gefunden hast, ist es sauanstrengend. Mach lieber Deine Hausaufgaben gründlich und beantworte die 1. Frage. Dann ist Deine Ausbildung ein Homerun für Dich!

 

3. Du hast die Aufgabe, DICH zu bewerben – intern oder extern oder selbstständig machen. Das wird DIR relativ leicht fallen, da es um etwas geht, das DIR Spaß macht.
Außerdem wirst Du in der Zeit Deiner Ausbildung – wenn Du denn eine machst – auf viele Menschen und Gelegenheiten stoßen, und viele neue Türen werden sich für Dich öffnen.

Du glaubst das alles nicht?
Dann arbeite an Deinem Mindset, an Deinen Glaubenssätzen.
Denkst Du Arbeit muss ätzend sein, das war schon immer so und Du kennst viele, bei denen das so ist.
Dann ändere Dein soziales Umfeld!
Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen Du die meiste Zeit verbringst, sagte einmal Jon Rohn, der amerikanische Autor.
Mit wem triffst Du Dich?
Wer beeinflusst Dich? 
Tausch Dich vor allem mit solchen Menschen aus, die positiv denken und handeln. Triff Menschen, die selbstverantwortlich ticken, selbst eigeninitiativ sind und die Deine Eigeninitiative einfordern.

 

Heureka – daran liegt es also!

Meistens liegt hier der Hase im Pfeffer:
Viele Menschen sind nicht bereit, den Preis zu zahlen, den es kostet, jeden Tag Spaß im Job zu haben. Und auch sonst im Leben. 
Bescheuert, oder?
Ja, aber so ist das!
Meine tägliche Portion Rumnörgeln! Meckern ist einfach. Lästern über andere auch. Doch Lästern erschafft nur scheinbar eine positive Zusammengehörigkeit. Auf Kosten anderer Spaß und Freude zu haben und schadenfroh zu lachen, mag guttun. Doch wer lästert, über den wird gelästert. Wo soll das bitte schön positive Energien in unserer Gesellschaft erschaffen?

Willst Du ein positives, wertschätzendes Umfeld, dann verhalte Dich positiv und wertschätzend.
Zahle jeden Tag den Preis dafür. Sei freundlich und hilfsbereit. Gib, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Tu einem Fremden auf der Straße einen Gefallen, und erzähle niemandem davon. Schenk einem anderen Menschen Deine Aufmerksamkeit. Zum Beispiel Deinem Partner und höre mal richtig hin. Dafür hast Du viiiiiel Zeit, wenn Du einfach mal die Glotze auslässt für eine Woche oder noch besser für die nächsten 50 Jahre.

Und noch ein Wort an die Führungskräfte.
Wir wissen ja alle „der Fisch stinkt vom Kopfe her”.
Also übernimm als Führungskraft Verantwortung für das Wohlbefinden Deiner Mitarbeiter. 
Schick Sie in Pausen, wenn sie keine machen. Schick Sie in Urlaub, wenn sie die Tage noch nicht genommen haben. Zwing sie Überstunden abzubauen oder auszahlen zu lassen, wenn es zu viele werden.
Entrümpele die Arbeit Deiner Mitarbeiter! Lass sie sich um das Wesentlich kümmern, nicht um den nitty-gritty Kram, der niemandem weiterhilft. Du glaubst, so was findet bei Euch nicht statt? Oh, dann frage mal mit einem offenen Mindset Deine Mitarbeiter danach. Ich mache das regelmäßig in meinen Seminaren und die Listen aller Teilnehmer sind jedes Mal voll!
Und frage Deine Mitarbeiter nach dem Sinn: Warum sind sie gern hier? Warum haben sie sich hier einmal beworben? Lass Deine Mitarbeiter immer wieder den Sinn selbst benennen und verinnerlichen. Daraus entsteht Motivation für die Sache und für den Job.
Auch Du bist für die Gesundheit und das Wohlbefinden Deiner Mitarbeiter verantwortlich. 
Und das tolle dabei. Wenn Du Dich um Deine Mitarbeiter kümmerst, dann bekommst du es zurück! Nicht sofort. Aber früher oder später. Nicht bei jedem Mitarbeiter aber insgesamt im Leben.

Was tust Du heute, was anders ist als sonst und Dich voranbringt?

Viel Erfolg,
Dein Markus

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