Gewohnheiten ändern, Loslassen, Zufriedenheit, Lächeln

Impuls 170: Einmal lächeln, bitte! – Warum Kieselsteine Glück bringen

„Ich fasse Ihnen jetzt in die Hose – aber erwarten Sie nicht zu viel!“ 

Nein, das ist keine Zeile aus einem schlechten Film. Die Protagonisten in dieser Komödie: der Sicherheitskontrolleur am Flughafen und ich. Schon von Weitem hatte ich sein verschmitztes Lächeln gesehen. Als ich nach dem piependen Metalldetektor meinen Gürtel ablegen sollte, zauberte der lockere Spruch dann auch mir ein Lächeln aufs Gesicht. Aus einer eigentlich nervigen Prozedur machte der Kontrolleur eine lustige Auszeit. Ich merkte sofort: Dieser Mann hat Spaß an dem, was er tut.

Wieso können das nicht alle so machen?

Lächeln im Spiegel

Klar, jeder von uns hat mal schlechte Tage, an denen das Lächeln schwerer fällt als an anderen. Aber grundsätzlich sollte ein Job nicht nur Arbeit sein, sondern Glück bringen. Wenn ich um mich schaue, sehe ich leider nicht so viele Menschen, bei denen das der Fall zu sein scheint. Vielleicht hat es die Information aber auch nicht bis zum Mund geschafft. „Wenn du glücklich bist, sag es deinem Gesicht“ ist ein Sprichwort, das wir uns alle zu Herzen nehmen dürfen.

Die Gefahr bei stoischen Mienen à la Sylvester Stallone: So wie ihr in den Spiegel reinschaut, schaut die Person darin auch zurück. 

Ich empfehle euch also: Tretet euren Gegenübern mit einem Lächeln entgegen. Dann bekommt ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein Lächeln zurück. So einfach funktioniert die Welt. Und falls das mal nicht gelingt, habe ich einen Tipp für euch.

Ein Kompliment

Auch mit einem Kompliment könnt ihr ein Lächeln hervorrufen – bei der geschmeichelten Person genauso wie bei euch selbst. Macht euch ruhig eine richtige Challenge daraus. Das geht zum Beispiel so: Nehmt euch drei Kieselsteine und steckt sie in eure linke Hosentasche. Jedes Mal, wenn ihr ein Lächeln bei eurem Gegenüber hervorzaubert, lasst ihr einen Stein in die rechte Hosentasche wandern. So habt ihr euren Fortschritt stets im Blick.

Hier noch ein paar Rahmenbedingungen für eure Challenge:

  1. Setzt euch ein Ziel: Es ist gut, einen (Zeit-)Rahmen abzustecken. Ihr wollt beispielsweise drei Personen innerhalb eines Tages ein Kompliment machen.
  2. Seid achtsam: Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, der nimmt mehr wahr. So findet ihr ganz bestimmt drei Personen, die ihr mit einem Kompliment zum Lächeln bringen könnt.
  3. Dreht euer Mindset: Achtet einmal bewusst darauf, was die Menschen um euch herum Tolles machen. Oft ist es doch so, dass einem eher die Dinge auffallen, die einen an anderen Menschen stören.
  4. Meint euer Kompliment ernst: Es geht nicht darum, die Kieselsteine schnellstmöglich in die andere Hosentasche zu stecken. Echte Komplimente kommen von Herzen. Ein Beispiel: „Hey, das fand ich super, wie Sie gerade mit Ihrem Kind gesprochen haben. Das werde ich mir für meinen eigenen Sohn merken.“ 
  5. Genießt den Erfolg: Freut euch, wenn ihr eurem Gegenüber ein Lächeln ins Gesicht gezaubert habt!

Bestenfalls ruft die Kieselstein-Challenge eine Kettenreaktion hervor. Wenn ihr Menschen einen glücklichen Moment beschert, dann treten diese wiederum Menschen in ihrem Umfeld glücklicher entgegen. Ein schöner Dominoeffekt.

Also: Zähne zeigen und einmal lächeln, bitte!

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