Impuls 64: Virtuell führen – eine Herausforderung oder ganz einfach?

Haben Sie schon einmal ein virtuelles Team geführt oder in einem gearbeitet?
Dann kennen Sie sicher die Probleme, mit denen diese Teams üblicherweise zu kämpfen haben.
– Schlechter Informationsfluss
– Wenig Qualitäts-Zeit zwischen Chef und Mitarbeiter
– Zu wenig Austausch zwischen Kollegen
– Unklare Prioritäten
– Eingeschränkte Möglichkeiten bei der Entwicklung der Fähigkeiten von Mitarbeitern

Ich könnte diese Liste mühelos verlängern.
Alle Punkte kosten Energie, Nerven und schmälern immer wieder die Zielerreichung.

Wo liegt der Unterschied zu anderen Teams?
Mit welchen üblichen Problemen kämpfen Teams, in denen alle am selben Standort arbeiten?
Sie kennen die Antwort!
Es sind genau die gleichen.
bit.ly/TOTttk

Die Hauptproblematik lässt sich auf zwei Dinge herunterdampfen:
1. die Qualität der Kommunikation und
2. die Quantität der Kommunikation.
bit.ly/1oTuPD8


Führungskräftetraining: Kann eine Lösung auch einfach sein?

Gestern coachte ich einen Inhaber eines sehr erfolgreichen mittelständischen Hamburger Unternehmens.
Er wollte an einem persönlichen Thema arbeiten.
Es fehlte ihm nur die Zeit dafür und es mangelte ihm auch an Motivation.

Nur zwei Minuten Training hat der Geschäftsführer gebraucht, um eine Lösung für seine Problematik zu finden:
Zukünftig lernt er auf dem Weg zur Arbeit im Auto eine neue Fremdsprache. Das sind fünf Mal 30 Minuten pro Woche.
Plötzlich erscheint das Lernziel zum Greifen nahe.
Soeben erhielt ich seine Bestätigungs-E-Mail für 45 Minuten Vokabeln-Lernen.

Die Lösung, die ich Ihnen heute für Ihr virtuelles Team gebe, ist ähnlich einfach.
Sofort umsetzbar für die meisten, die regelmäßig Zeit im Auto verbringen.
Vielleicht ahnen Sie schon, was ich Ihnen empfehle?

Vereinbaren Sie mit Ihren virtuellen Team-Mitgliedern, dass Sie je einmal pro Woche morgens telefonieren.
Das bedeutet evtl., dass Sie mit Ihrem Mitarbeiter in München morgens um 7:15 Uhr telefonieren, wenn der noch gar nicht bei der Arbeit ist.
Doch das lässt sich vereinbaren und arrangieren.

Allein eine höhere Quantität des Austausches erhöht die Qualität des Austausches.
Zugegeben, um eine hohe Qualität zu erreichen, spielen noch mehr Faktoren eine Rolle – doch einen Anfang haben Sie so schnell gemacht.

Was machen Sie morgen früh, wenn Sie auf dem Weg zur Arbeit im Auto sitzen?

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